Break-even-ACoS-Rechner: Wie hoch darf dein ACoS auf Amazon sein?
Finde heraus, bei welchem ACoS deine Amazon-Werbung weder Gewinn noch Verlust bringt. Vier Eingaben, sofort das Ergebnis. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser.
Break-even-ACoS in 4 Eingaben
Trage vier Werte pro Stück ein, das Ergebnis erscheint sofort. Die Felder sind mit erfundenen Beispielzahlen vorbefüllt.
Schnellrechnung
- Break-even-ACoS
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- Zielspanne für deinen ACoS
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- Break-even-ROAS
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Retouren sind in der Schnellrechnung pauschal vereinfacht gerechnet (Gewinn × (1 − Retourenquote)). Das Modell ist eher optimistisch: Gebühren und unverkäufliche Ware bei Retouren sowie Klickpreis und TACoS rechnest du im Block „Genauer rechnen“.
Genauer rechnen (alle Kosten einzeln, Retouren, Klickpreis, TACoS)
Beispielwerte: Dieser Block rechnet unabhängig vom Schnellrechner mit eigenen Beispielzahlen. Die Ergebnisse können deshalb abweichen. Ersetze die Werte durch deine eigenen. Gebühren ändern sich: Prüfe die aktuellen Amazon-Gebühren für deine Kategorie.
Genaue Rechnung
- Break-even-ACoS
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- Empfohlene Zielspanne für deinen ACoS (Gewinn-Ziel-ACoS bis Break-even)
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- Gewinn vor Werbung je Stück
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- Marge vor Werbung
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- Break-even-ROAS
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- Maximaler Klickpreis (Break-even)
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- Klickpreis bei Gewinn-Ziel
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- Ergebnis je Verkauf nach Werbung
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- Mit deinem TACoS
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Der Break-even-ACoS ist nur ein Startpunkt: Lagerbestand, Saison, Launch-Phase, TACoS und Conversion verändern, was für dich ein sinnvoller Ziel-ACoS ist.
So wird gerechnet
Schnellrechner
- Nettopreis = Preis ÷ 1,19 (19 % MwSt.; andere Sätze stellst du im Block „Genauer rechnen“ ein).
- Gewinn vor Werbung = (Nettopreis − Kosten pro Stück) × (1 − Retourenquote). Die Retouren sind pauschal vereinfacht: Der Gewinn wird um die Retourenquote gekürzt. Das Modell ist eher optimistisch (Gebühren und unverkäufliche Ware bei Retouren fehlen).
- Break-even-ACoS = Gewinn vor Werbung ÷ eingegebener Preis.
- Zielspanne = Break-even-ACoS − gewünschter Gewinn nach Werbung (in % vom Preis) bis Break-even-ACoS.
- Break-even-ROAS = 1 ÷ Break-even-ACoS.
Genauer rechnen
- Nettopreis = Preis ÷ (1 + MwSt.-Satz). Bei Eingabe ohne MwSt. ist der Nettopreis gleich dem Preis.
- Gewinn vor Werbung = Nettopreis × (1 − Retourenquote) − Verkaufsgebühr × (1 − Retourenquote) − (Wareneinsatz + Inbound) × (1 − Retourenquote + Retourenquote × nicht verkaufbarer Anteil) − FBA-Gebühr − sonstige Kosten. Die Verkaufsgebühr ist Gebühr-% × eingegebener Preis.
- Marge vor Werbung = Gewinn vor Werbung ÷ eingegebener Preis.
- Break-even-ACoS = Gewinn vor Werbung ÷ eingegebener Preis. Er ist gleich der Marge vor Werbung.
- Break-even-ROAS = 1 ÷ Break-even-ACoS.
- Gewinn-Ziel-ACoS = Break-even-ACoS − gewünschter Gewinn nach Werbung (in % vom Preis). Deine Zielspanne reicht vom Gewinn-Ziel-ACoS bis zum Break-even-ACoS.
- Maximaler Klickpreis = Preis × Break-even-ACoS × Conversion-Rate. Das ist der Gewinn vor Werbung je Bestellung mal Conversion-Rate. Mit dem Gewinn-Ziel-ACoS statt des Break-even-ACoS erhältst du den Klickpreis bei Gewinn-Ziel.
- Ergebnis je Verkauf nach Werbung = Gewinn vor Werbung − Preis × aktueller ACoS.
- Gewinn nach Werbung, bezogen auf den Gesamtumsatz = Marge vor Werbung − TACoS. Der Anteil des Werbeumsatzes am Gesamtumsatz ist TACoS ÷ ACoS.
Vereinfachte Annahmen: Bei einer Retoure wird der Umsatz erstattet und die Verkaufsgebühr gutgeschrieben (abzüglich einer Bearbeitungsgebühr, die hier nicht gerechnet wird), die FBA-Gebühr bleibt anfallen. Nicht wieder verkaufbare Ware ist verloren, wiederverkaufbare Ware geht zurück ins Lager. Wie Amazon Retouren bei dir tatsächlich abrechnet, kann abweichen. Die Aufschlüsselung zeigt deine Zahlen live:
Datenschutz: Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser. Der Rechner speichert nichts und sendet keine Eingaben an einen Server.
Welche Zahlen du zusätzlich zum Ziel-ACoS betrachten solltest
Der Rechner gibt dir eine Grenze, keine Anweisung. Wo dein Ziel-ACoS wirklich liegen sollte, hängt von mehr ab als von deiner Marge. Die folgenden Beispiele nutzen erfundene Zahlen, damit du die Logik siehst. Setze für dich deine eigenen Werte ein. Die Grundlagen zur Formel findest du im Artikel Amazon ACoS berechnen, verstehen und senken. Warum du pro Produkt rechnen solltest, erklärt Guter ACoS, trotzdem Verlust?
Retouren: Die Marge auf dem Papier ist nicht die Marge im Konto
Eine Retoure kostet nicht nur den Umsatz. Kommt die Ware nicht wieder in den Verkauf, ist auch der Einkauf verloren, und die FBA-Gebühr bleibt in der Regel stehen. Beispielzahlen: Preis 30,00 €, Wareneinsatz 8,00 €, 15 % Verkaufsgebühr, 4,00 € FBA-Gebühr, alles ohne MwSt. gerechnet. Ohne Retouren bleiben 13,50 € Gewinn vor Werbung, der Break-even-ACoS liegt bei 45,0 %. Mit 10 % Retouren, von denen 30 % nicht wieder verkaufbar sind, sind es nur noch 11,51 € und 38,4 %. Wer die Retouren vergisst, steuert auf eine Grenze zu, die in Wahrheit schon niedriger liegt.
TACoS und organischer Effekt: Werbung wirkt über den Anzeigenumsatz hinaus
Der ACoS sieht nur den Umsatz, den die Werbung direkt bringt. Gute Werbung kann aber auch organische Verkäufe stützen. Genau das zeigt der TACoS, also die Werbekosten im Verhältnis zum Gesamtumsatz. Beispielzahlen: Ein Produkt hat 28,6 % Marge vor Werbung. Bei einem TACoS von 12 % bleiben 16,6 % des Gesamtumsatzes als Gewinn nach Werbung. Liegt der ACoS dabei bei 25 %, kommt rechnerisch rund die Hälfte (48 %) des Umsatzes über Anzeigen und der Rest organisch. Der organische Effekt ist aber nie sicher. Beobachte den TACoS-Trend über mehrere Wochen, bevor du einen höheren ACoS bewusst zulässt. Mehr dazu im Artikel TACoS erklärt.
Lagerbestand und Reichweite: Verkaufen, was du nicht liefern kannst
Ein niedriger Ziel-ACoS spart Geld, ein hoher bringt Verkäufe. Beides ist schlecht, wenn der Bestand nicht dazu passt. Beispielzahlen: Reicht dein Bestand bei der aktuellen Verkaufsgeschwindigkeit noch drei Wochen und der Nachschub braucht sechs, ist es klüger, die Werbung zurückzunehmen, als bis zum Break-even zu bieten. Ein Ausverkauf kostet oft Ranking, und das ist teurer als ein paar entgangene Bestellungen. Das Gegenteil gilt bei sehr viel Bestand: Dann kann es sinnvoll sein, den Ziel-ACoS näher an den Break-even zu legen, solange Lager- und Kapitalkosten dafür sprechen.
Saison: Klickpreise und Conversion bewegen sich zusammen
Vor einer Hochsaison steigen oft Klickpreise und Conversion gleichzeitig. Dein maximaler Klickpreis ist der Gewinn je Bestellung mal Conversion-Rate. Beispielzahlen: Beim Beispielprodukt im Block „Genauer rechnen“ (8,58 € Gewinn vor Werbung) liegt der maximale Klickpreis bei 10 % Conversion bei 0,86 €. In der Saison mit 14 % Conversion sind es 1,20 €, außerhalb der Saison bei 6 % nur noch 0,51 €. Ein Ziel-ACoS, der im Dezember passt, kann im Februar zu hoch sein.
Kampagnenziel: Launch, Abverkauf oder Gewinn
Die Zielspanne im Rechner reicht vom Gewinn-Ziel-ACoS bis zum Break-even-ACoS. Wo du dich darin bewegst, ist eine Entscheidung. Beim Launch kannst du für begrenzte Zeit sogar über dem Break-even liegen, um Verkaufshistorie aufzubauen. Setze dir dann ein Limit für Budget und Dauer. Beim Abverkauf liegt dein Ziel eher knapp unter dem Break-even, damit der Bestand weggeht und trotzdem etwas übrig bleibt. Wenn es dir um Gewinn geht, bleibst du am unteren Ende der Spanne, also beim Gewinn-Ziel-ACoS.
Conversion-Rate: Wie viele Klicks brauchst du pro Bestellung?
Der Break-even-ACoS sagt nichts darüber, ob deine Klickpreise dazu passen. Das entscheidet die Conversion. Beispielzahlen: Bei 10 % Conversion brauchst du im Schnitt zehn Klicks pro Bestellung. Kostet ein Klick 0,60 €, sind das 6,00 € Werbekosten je Bestellung. Bei 8,58 € Gewinn vor Werbung bleiben 2,58 €. Fällt die Conversion auf 6 %, sind es 10,00 € Werbekosten und du verlierst 1,42 € je Bestellung, obwohl sich am Klickpreis nichts geändert hat. Prüfe deshalb zuerst Angebot, Bilder, Preis und Bewertungen, bevor du nur an den Geboten drehst.
Wie dir Sellantica dabei hilft
Den Rechner nutzt du einmal pro Produkt. Im Alltag ändern sich Preise, Kosten und Retouren laufend. Sellantica führt die Rechnung deshalb dauerhaft mit: Du hinterlegst deine Produktkosten und verbindest dein Seller-Central-Konto, und die Optimierung kann auf den Gewinn zielen, nicht nur auf den ACoS. Ohne hinterlegte Produktkosten kann Sellantica den Gewinn nicht berechnen. Das Produkt-P&L je ASIN zeigt dir, was nach Kosten und Werbung übrig bleibt, und die Bestandsplanung für FBA und FBM zeigt dir die Reichweite.
Du entscheidest, wie viel Kontrolle du behalten willst: Sellantica macht Vorschläge mit Begründung, die du freigibst. Alternativ arbeitet der Autopilot mit einem Sicherheitsnetz. In beiden Fällen bleibt der Break-even-ACoS deine Orientierung und nicht dein Dogma.
Die Rechnung nicht nur einmal machen
Sellantica unterstützt dich bei Amazon PPC mit Vorschlägen mit Begründung und deiner Freigabe. 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Kostenlos startenHäufige Fragen zum Break-even-ACoS
Der Break-even-ACoS ist der ACoS, bei dem deine Werbung weder Gewinn noch Verlust bringt. Du berechnest ihn, indem du den Gewinn vor Werbung je Stück durch den Verkaufspreis teilst. Beispiel mit erfundenen Zahlen: 9 Euro Gewinn bei 30 Euro Preis ergeben 30 % Break-even-ACoS.
Ziehe vom Break-even-ACoS den Gewinn ab, den du nach der Werbung mindestens behalten willst, gemessen in Prozent vom Preis. Beispiel mit erfundenen Zahlen: Break-even-ACoS 28,6 % minus 10 % gewünschter Gewinn ergibt einen Gewinn-Ziel-ACoS von 18,6 %. Ob das für dich passt, hängt zusätzlich von Lager, Saison, Launch-Phase, TACoS und Conversion ab.
Im Schnellrechner gibst du den Preis inklusive MwSt. ein, so wie Amazon ihn anzeigt, und er rechnet mit 19 % MwSt. Im Block „Genauer rechnen“ kannst du zwischen Preis inklusive und ohne MwSt. wählen und den MwSt.-Satz ändern. Der ACoS bezieht sich auf den Preis, den du eingibst. Prüfe in deiner Amazon-Werbekonsole, auf welcher Basis dein ACoS angezeigt wird.
Es gibt keinen festen guten ACoS. Ein ACoS ist dann tragbar, wenn er unter dem Break-even-ACoS deines Produkts liegt. Wie weit darunter, hängt von deinem Ziel ab: Gewinn, Abverkauf oder Launch.
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser. Der Rechner speichert deine Zahlen nicht und sendet sie nicht an einen Server.
Sellantica führt die Rechnung dauerhaft je Produkt mit. Mit hinterlegten Produktkosten und verbundenem Seller-Central-Konto kann die Optimierung auf den Gewinn zielen, nicht nur auf den ACoS. Du kannst Sellantica 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Der Preis richtet sich nach deinem Werbebudget.