Zwei Werkzeuge mit unterschiedlichem Ausgangspunkt

Ein Profit-Dashboard beantwortet vor allem die Frage: „Was bleibt am Ende bei mir hängen?“ Eine PPC-Software beantwortet eine andere Frage: „Was soll ich in meinen Kampagnen jetzt ändern?“ Beide Fragen gehören zu einem gesunden Amazon-Geschäft, und beide Werkzeuge überschneiden sich an einigen Stellen. Deshalb ist „sellerboard oder Sellantica?“ oft die falsche Frage.

Das heißt nicht, dass sellerboard bei PPC nichts kann. Im Gegenteil: sellerboard hat eigene PPC-Funktionen, die du im nächsten Abschnitt mit Quelle findest. Die ehrliche Frage lautet: Reichen sie für dich, oder willst du ein Werkzeug, das komplett um Kampagnen herum gebaut ist?

Was sellerboard laut eigener Website bietet (Stand: 16.10.2026)

Alle Angaben in diesem Abschnitt stammen von sellerboard selbst und gelten mit Stand 16.10.2026. Funktionen ändern sich: Prüfe sie bitte direkt bei sellerboard.

  • Profit-Analytics im Mittelpunkt: Auf der Startseite beschreibt sich sellerboard als Profit-Analytics-Werkzeug für Amazon-Seller. Als weitere Werkzeuge nennt die Seite Bestandsmanagement, Review Requests, PPC-Optimierung, Listing-Change-Alerts, Rückerstattungen für verlorenen Bestand sowie Nutzer- und Rechteverwaltung.
  • Gebote nach Ziel: Laut der PPC-Seite automatisiert sellerboard Gebote für Ziele wie Produktlaunch, Unterstützung organischer Verkäufe oder Gewinnmaximierung. Du legst Ziel-ACoS oder Profitabilität fest und wählst eine Strategie (schnell, moderat, langsam oder individuell). sellerboard berechnet für jedes Keyword den Break-even-ACoS und ein Gebot.
  • Werbung mit Produktkosten verbunden: Im Hilfe-Center zum PPC-Dashboard beschreibt sellerboard, dass Werbedaten mit Produktkosten, Amazon-Gebühren und Retouren zusammengeführt werden. Es gibt Gebotsempfehlungen, die du einzeln oder gesammelt übernehmen kannst.
  • Smart Portfolios: Laut sellerboard-Blog wählst du Produkte, ein gemeinsames Tagesbudget und ein Ziel (Ziel-ACoS oder Zielmarge). sellerboard legt dann automatische und manuelle Kampagnen zur Keyword-Suche an, überträgt gut laufende Suchbegriffe, pausiert oder schließt unprofitable aus und verteilt das Budget auf die Kampagnen.
  • Drei Automatik-Modi: Laut der Anleitung zur Gebotsautomatisierung stellst du pro Kampagne „Aus“, „Test“ oder „An“ ein. Im Testmodus berechnet sellerboard Empfehlungen, die du prüfst und bestätigst. Im Modus „An“ werden Änderungen automatisch angewendet. Du kannst Mindest- und Höchstgebote festlegen.
  • Empfehlungen zu Suchbegriffen: Auf der Empfehlungs-Seite beschreibt sellerboard Vorschläge, gut laufende Suchbegriffe zu übernehmen und schlecht laufende zu blockieren. Du kannst sie einzeln oder gesammelt freigeben. Zu jeder Empfehlung zeigt sellerboard die auslösende Regel.
  • Day Parting: sellerboard hat am 08.10.2026 in seinem Blog Day Parting vorgestellt: Gebote für Sponsored-Products-Keywords richten sich nach Wochentag und Tageszeit, in vier Sechs-Stunden-Blöcken pro Tag. Sponsored Brands, Sponsored Display und Product Targets unterstützt Day Parting laut diesem Beitrag derzeit nicht.
  • Bestandsplanung: Der Inventory Planner zeigt laut Hilfe-Center Reichweite und Nachbestell-Empfehlungen und lässt dich Lieferpläne und Bestellungen anlegen.

Preise und Testbedingungen von sellerboard findest du auf sellerboard.com. Wir nennen sie hier bewusst nicht, damit hier nichts Veraltetes steht.

sellerboard und Sellantica auf einen Blick

Die Angaben zu sellerboard stammen von den oben verlinkten Seiten (Stand: 16.10.2026). Die Angaben zu Sellantica kommen aus unserem eigenen Funktionsumfang.

Thema sellerboard (laut eigener Website, Stand: 16.10.2026) Sellantica
Schwerpunkt Profit-Analytics-Dashboard mit weiteren Werkzeugen, darunter PPC-Optimierung KI-gestützte Amazon-PPC-Software
Gewinn je Produkt Profit-Dashboard, Werbedaten mit Produktkosten, Gebühren und Retouren verbunden Produkt-P&L je ASIN (Einkaufskosten, Amazon-Gebühren, PPC-Kosten)
Gebote Gebotsautomatisierung nach Ziel-ACoS oder Profitabilität, Modi Aus, Test, An Gebotsvorschläge mit Begründung und Freigabe oder Autopilot mit Sicherheitsnetz
Keywords und Negatives Empfehlungen zu gut und schlecht laufenden Suchbegriffen (mit auslösender Regel); in Smart Portfolios automatische Übernahme und Ausschluss Keyword-Harvesting mit Qualitätsbewertung und Negative-Erkennung
Kampagnen anlegen Smart Portfolios legen Kampagnen zur Keyword-Suche automatisch an und verteilen ein gemeinsames Budget 1-Klick-Kampagnen-Setup (Auto, Broad, Exact, ASIN-Targeting) mit Vorschau und Freigabe
Tageszeit Day Parting für Sponsored-Products-Keywords in vier Sechs-Stunden-Blöcken Dayparting auf Basis stündlicher Performance, Zeitpläne mit Freigabe
Bestand Inventory Planner mit Reichweite und Nachbestell-Empfehlungen Bestandsplanung für FBA und FBM
Weitere Werkzeuge Listing-Change-Alerts, Rückerstattungen für verlorenen Bestand (laut Startseite) Review Requests mit Freigabe; keine Listing-Change-Alerts oder Rückerstattungs-Tools
Testen und Preis Siehe sellerboard.com 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Preis nach Werbebudget, ab 29 € netto pro Monat (Founder's-Club-Preis, an das aktive Abo gebunden, regulär 58 €)
Wichtig

Die Tabelle zeigt, was jede Seite beschreibt, nicht, welches Werkzeug „besser“ ist. Wie gut sich die Funktionen in deinem Konto schlagen, siehst du am schnellsten, wenn du beide mit deinen eigenen Daten testest.

Wann sellerboard allein gut passt

sellerboard passt oft besser zu dir, wenn diese Punkte auf dich zutreffen:

  • Dir geht es vor allem um die Zahlen: Gewinn, Kosten, Retouren und Bestand an einem Ort.
  • Du brauchst zusätzliche Werkzeuge wie Listing-Change-Alerts oder Rückerstattungen für verlorenen Bestand.
  • Dir genügt es, Gebote nach einem Ziel (Ziel-ACoS oder Zielmarge) automatisch steuern zu lassen.
  • Du willst Profit und Werbung in einem einzigen Werkzeug sehen und die PPC-Funktionen von sellerboard decken deinen Bedarf.

Wenn das zu dir passt, brauchst du nicht automatisch ein zweites Werkzeug. Teste die PPC-Funktionen von sellerboard mit deinem Konto, bevor du etwas dazukaufst. Welcher Ziel-ACoS zu deinen Kosten passt, rechnest du mit dem Break-even-ACoS-Rechner aus.

Wann ein PPC-Tool dazukommt

Ein eigenes PPC-Werkzeug lohnt sich, wenn Werbung bei dir das Hauptthema ist und du mehr Hilfe bei den Kampagnen selbst willst. Einiges davon deckt sellerboard mit Smart Portfolios ebenfalls ab. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie du arbeitest: mit Vorschlägen samt Begründung und Freigabe, mit stündlichen Daten und mit einem Autopilot, bei dem du Änderungen vor der Umsetzung noch stoppen kannst.

  • Gebote: Du willst bei vielen Keywords nicht jedes Gebot selbst anfassen und trotzdem verstehen, warum es sich ändert.
  • Keyword-Harvesting: Gute Suchbegriffe aus Auto- und Broad-Kampagnen sollen in deine Exact-Kampagnen wandern, ohne dass du jede Woche Reports durchsuchst.
  • Negative Keywords: Suchbegriffe, die nur Geld kosten, sollen auffallen, bevor das Budget weg ist.
  • Kampagnen-Setup: Neue Produkte sollen mit einer sauberen Struktur starten, statt jedes Mal alles von Hand anzulegen.
  • Autopilot mit Sicherheitsnetz: Änderungen laufen selbst, aber du behältst die Kontrolle.

Das liefert Sellantica für Amazon PPC

Sellantica ist darauf gebaut, deine Amazon-Werbung zu steuern. Das steckt drin:

  • Vorschläge mit Begründung und Freigabe: Du siehst, warum Sellantica etwas vorschlägt, und entscheidest, was umgesetzt wird, einzeln oder gesammelt.
  • Autopilot mit Sicherheitsnetz: Wenn du Änderungen nicht einzeln freigeben willst, schaltest du den Autopilot ein. Das Sicherheitsnetz besteht aus einer Einspruchsfrist, Tageslimits und der Möglichkeit, Änderungen rückgängig zu machen.
  • Optimierung auf Gewinn: Mit hinterlegten Produktkosten und verbundenem Seller-Central-Konto folgt die Gebotssteuerung dem Gewinn, nicht nur dem ACoS.
  • Keyword-Harvesting: Suchbegriffe bekommen eine Qualitätsbewertung (hoch, mittel, niedrig), und Negative Keywords werden erkannt.
  • 1-Klick-Kampagnen-Setup: Auto, Broad, Exact und ASIN-Targeting in einem Schritt, mit Vorschau und Freigabe.
  • Produkt-P&L und Bestandsplanung: Gewinn je ASIN sehen und FBA/FBM-Bestand planen.
  • Stündliche Daten: Über den Amazon Marketing Stream bekommst du Intraday-Daten in jedem Paket.
  • MCP-Anbindung: Du kannst Sellantica mit jeder KI verbinden, die MCP unterstützt. Änderungen gibt es erst nach Vorschau und Freigabe.
  • Hosting in Deutschland: Entwickelt und gehostet in Deutschland.
Gut zu wissen

Die Optimierung auf Gewinn funktioniert nur mit hinterlegten Produktkosten und verbundenem Seller-Central-Konto. Du kannst sie per Upload oder Google Sheet hinterlegen. Ohne Kosten kann Sellantica den Gewinn nicht berechnen.

Beides zusammen nutzen

Ein Profit-Dashboard und ein PPC-Tool schließen sich nicht aus. Ein sinnvoller Aufbau kann so aussehen: Du behältst den Blick auf das Gesamtgeschäft in dem Werkzeug, das dir dafür am besten gefällt, und lässt Sellantica den Teil übernehmen, der deine Kampagnen betrifft. Wichtig ist nur, dass du Gebote in einem Werkzeug steuerst. Wenn zwei Werkzeuge gleichzeitig dieselben Gebote ändern, kommen sie sich in die Quere. Prüfe deshalb, welches Werkzeug bei welchen Kampagnen die Gebote setzt. Einen Überblick über weitere Anbieter findest du im Vergleich Beste Amazon-PPC-Tools 2026.

30 Tage kostenlos testen

Sellantica unterstützt dich bei deinem Amazon PPC, mit Vorschlägen samt Begründung und deiner Freigabe. Jetzt 30 Tage ohne Kreditkarte testen.

Kostenlos starten

30 Tage kostenlos testen

Du kannst Sellantica 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Der Preis richtet sich nach deinem monatlichen Werbebudget und beginnt bei 29 € netto pro Monat (Founder's-Club-Preis, an das aktive Abo gebunden, regulär 58 €). Das Abo ist monatlich kündbar, mit 14 Tagen Frist zum Monatsende. Die Einrichtung dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Zur Startseite und Registrierung: sellantica.ai

FAQ: Häufige Fragen zur sellerboard Alternative

Gibt es eine sellerboard Alternative für Amazon PPC?

Ja, wenn du ein Werkzeug suchst, das ganz um Amazon PPC gebaut ist. sellerboard ist laut eigener Website ein Profit-Analytics-Dashboard für Amazon-Seller mit eigenen PPC-Funktionen bis hin zu automatisierter Gebots- und Keyword-Steuerung. Sellantica ist eine KI-gestützte Amazon-PPC-Software mit Gebotsvorschlägen, Keyword-Harvesting, Negative-Erkennung, 1-Klick-Kampagnen-Setup und Autopilot mit Sicherheitsnetz. Beide lassen sich auch nebeneinander nutzen.

Hat sellerboard PPC-Funktionen?

Ja. Laut der Website und dem Hilfe-Center von sellerboard (Stand: 16.10.2026) gibt es Gebotsautomatisierung nach Ziel-ACoS oder Profitabilität, Empfehlungen zu Suchbegriffen, Smart Portfolios und Day Parting für Sponsored-Products-Keywords. Prüfe die Details bitte direkt auf sellerboard.com.

Brauche ich sellerboard und Sellantica?

Nicht unbedingt. Wenn dir ein Profit-Dashboard samt PPC-Funktionen reicht, kann sellerboard allein genügen. Wenn Werbung dein Hauptthema ist und du Hilfe bei Geboten, Keyword-Harvesting, Negatives und Kampagnen-Setup willst, kann Sellantica dazukommen.

Wie funktioniert der Autopilot mit Sicherheitsnetz?

Im Autopilot setzt Sellantica Änderungen um, ohne dass du jede einzeln freigeben musst. Das Sicherheitsnetz besteht aus einer Einspruchsfrist, Tageslimits und der Möglichkeit, Änderungen rückgängig zu machen. Alternativ bleibst du bei Vorschlägen mit Begründung und Freigabe.

Steuert Sellantica auf Gewinn oder auf ACoS?

Mit hinterlegten Produktkosten und verbundenem Seller-Central-Konto folgt die Gebotssteuerung dem Gewinn, nicht nur dem ACoS. Ohne Produktkosten kann Sellantica den Gewinn nicht berechnen.

Gibt es eine kostenlose Testphase und was kostet Sellantica?

Ja, du kannst Sellantica 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Der Preis richtet sich nach deinem Werbebudget und beginnt bei 29 € netto pro Monat (Founder's-Club-Preis, an das aktive Abo gebunden, regulär 58 €). Das Abo ist monatlich kündbar, mit 14 Tagen Frist zum Monatsende.